
Hamburg – Die Kruzensthern ein Schiff mit Geschichte, besucht den 815. Hafengeburtstag 2004 in Hamburg.

Es war schon ein imposanter Anblick, als die Viermaststahlbark „Kruzenshtern“ (russisch Крузенште́рн, ursprünglich Padua) am 09. Mai 2004, bei der Einlaufparade über die Elbe schwebte und am Nordrand der Landungsbrücken festmachte.
Das russische Segelschulschiff Kruzenshtern, dass nach dem deutsch-baltischen Kapitän und russischen Admiral Adam Johann von Krusenstern benannt ist, ist ein beeindruckender Windjammer, deren Decksfläche gigantische Maße aufweist.
Das bei Matrosen mit eiserner Härte, die Disziplin an Bord aufrechterhalten wird, ist jedem Seefahrer und jeder Meerjungfrau auf den Weltmeeren bekannt.

Technische Daten der Kruzensthern
Baujahr: 1926
Länge über Alles: 114,50 m
Breite: 14,00 m
Segelfläche: 3.631,00 m2
Heimathafen: Kaliningrad
Fahrgebiete: weltweit
Kojenanzahl: 38
Tages- und Abendfahrtgäste: 250
Kruzensthern (russisch Крузенште́рн Krusenschtern; ursprünglich Padua)
Die russische Viermastbark Kruzenshtern ist einer der größten und historisch bedeutendsten noch seetüchtigen Großsegler der Welt. Das heute als Schul‑ und Traditionsschiff genutzte Segelschiff wurde 1926 auf der Joh. C. Tecklenborg‑Werft in Wesermünde als „Padua“ für die Hamburger Reederei F. Laeisz gebaut und zählt zu den legendären Flying P‑Linern. Nach dem Zweiten Weltkrieg ging es 1946 als Reparationsleistung an die Sowjetunion und erhielt den Namen Kruzenshtern, nach dem deutsch‑baltischen Admiral Adam Johann von Krusenstern. Mit einer Länge von 115,5 m, vier Masten und über 3 700 m² Segelfläche ist die Bark ein eindrucksvolles Beispiel klassischer Takelkunst und Tradition auf See. Heute dient sie vor allem der Ausbildung von Kadetten und maritimen Nachwuchs, nimmt an internationalen Windjammerparaden und Tall‑Ship‑Veranstaltungen teil und lädt bei vielen Anläufen in europäischen Häfen zu Besichtigungen ein. Ihr Heimathafen ist Kaliningrad, und sie bleibt ein beliebter Botschafter maritimer Geschichte.






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