Neumünster – Kripobeamter Z. erpresst die Gummi Grassau!

Herr Z. – Er ein smarter und groß gewachsener Polizist, der meist lässig eine helle Jeansjacke und -hose trug und als Beamter bei der Kriminalpolizei in Parkstraße in Neumünster, Schleswig-Holstein tätig war. Sie eine junge und bildschöne Frau, die nur so vor Selbstbewusstsein, Stärke und einer gewissen Unbeschwertheit strotzte und später in die Familie Grassau (Gummi) eingeheiratet hat.
Es sind die 90er, ich war grade wieder nach Neumünster gezogen, als ich in der Stadt auf Frau Grassau traf. Sie erzählte mir, dass sich so einiges zwischenzeitlich in Neumünster verändert hat. Viele von unserer alten Clique nehmen Betäubungsmittel und/oder hängen an der Nadel. Darüber war ich sehr erschrocken, galt das Drogen konsumieren, in unserer Gruppe als absolutes Tabu. Und obwohl ich in meiner Jugend viel Mist gebaut habe, Drogen habe ich nie konsumiert.
Frau Grassau lud mich ein, morgens bei ihr jederzeit zum Frühstücken vorbei zu kommen, da sie mit ihren Kinder von ihrem Mann, auf Zeit getrennt lebt und sie wie ich nicht alleine sein wollte. Wenn wir uns auch gegen vieles im Leben nicht wehren konnten, reden konnten wir über alles. So wusste ich alles über den Ehemann, ihre Freunde und die Verschlagenheit des Grassau-Clans.
Schnell viel mir auf, dass der Polizeibeamte Herr Z., bei ihr stänig auf der Matte stand. Ich fragte sie, wird man nicht mehr aufs Polizeirevier vorgeladen . Sie erklärte mir, dass sie tief in die Drogenszene Neumünster verstrickt ist und Sie von "Z." erpresst wir, wenn sie für ihn nicht als V-Frau (Spitzel) arbeitet. Als ich sie fragte, womit will der dich erpressen, sagte sie mir, dass er das Jugendamt informieren wolle um ihr die Kinder zu nehmen und sie in eine Drogen-Zwangseinrichtung verfrachten will.
Wie ein Wildwest-Cowboy à la Horst Schimanski, betrat er ständig ihre Wohnung. Ich sollte dann jedes mal die Wohnung der Grassau verlassen. Als ich mich mal weigte, weil ich grade angekommen war, wurde Herr Z. verbal drohend und fast handgreiflich. Die Grassau bat mich zu gehen und später wiederzukommen. Ich ging um ihr weitere Unannehmichkeiten zu ersparen. Die Eingangstür zum Wohnblock, ließ ich aber einer Spalt offen, um mich wieder reinzuschleichen. Was ich hörte, beschrieb Frau Grassau später deutlich mit den Worten: Alle Männer ausser dir Dave, sind Schweine. Ich dachte nur, der Pisser ist Bulle und hat Frau und Tochter, Zuhause sitzen und bei der Grassau macht er einen auf Sex, Drugs und geilen Bock.
Mir sagte Herr Z. bei einen Aufeinander treffen bei EDEKA in der Lütjenstraße, dass es besser ist wenn ich die Stadt verlasse!
Text: ©davidbeck.eu